Blaubeersuppe und Schwabbelschnitte

Am 24.07. um 16:06 Uhr machte sich der Stamm St. Georg mit großer Zuversicht auf zur diesjährigen Sommerfahrt. Laura, Julia, Anke, Kristian, Konstantin, Lukas, Selma, Laura und Lucie wagten sich auf diese zehntägige Fahrt nach Schweden.

Diese begann mit einer nicht enden wollenden Anreise von über 24 Stunden. Auf der supernoblen Fähre trafen bereits Einige auf komische Gestalten, deren T-Shirts an Abschlussshirts erinnerten. Später war dies jedoch geklärt, es handelte sich um eine Roverrunde der DPSG.

Der smäländische Zeltplatz beherbergt auf großem Raum hauptsächlich Pfadfinder und liegt an einem wunderschönen See.

Am Tag nach der Ankunft gingen wir erst einmal zum Einkaufen, dessen Weg genug Zeit bot, sich die besten Spitznamen zusammenzureimen.

Einen Tag später auf dem Lager machten wir auch Gebrauch vom Angebot, dort Kanu fahren zu gehen. Einigen Strömungen nicht gewachsen, aber überraschenderweise ungekentert, fanden wir uns nach einer eher bescheidenen kleinen Runde über den See wieder auf unserem Platz ein. Später wurde dann trotz des „Das- – 12- Wasser-ist-mir-zu-kalt-Gejaules“ doch noch gebadet, während sich Anke und Laura unter besagter DPSG-Roverrunde eine Hajkgruppe organisierten. Zwei Tage später vollends auf den Hajk vorbereitet und fertig zum loslaufen trafen wir dann mittags kurz auf die gerade angekommenen Trendelburger, machten uns dann aber auf zum Hajken.

Mit so viel Motivation wie nur möglich bei mindestens 25 Beschwerden auf den ersten zwei Kilometern wollte ich mir gar nicht erst den Rest das Hajks ausmalen. Das Essen stimmte die Kids dann aber auch etwas ruhiger bis zum Abend, als erneut Hunger aufkam, ging das Wandern dann auch soweit. Mit so viel Motivation wie nur möglich bei mindestens 25 Beschwerden auf den ersten zwei Kilometern wollte ich mir gar nicht erst den Rest das Hajks ausmalen. Das Essen stimmte die Kids dann aber auch soweit.

Vier Blasen, tausend Nerven weniger meinerseits und nicht ganz am geplanten Ziel lagen alle dann endlich im Schlafsack. Falls man nun jemals im Zweifel war, wie die Hajkgruppe mit den nicht gerade auf Feuer kochenden, in Feldbetten schlafenden DPSG’lern läuft, so wurden alle Zweifel am nächsten Abend bei der gemeinsamen Zwischenstation, dem Außenlager Falaboda, durch die ausgelassene Stimmung dieser Gruppe im Keim erstickt.

Nachdem sich die Wege dann am nächsten Morgen trennten, traf sich der Stamm nachmittags auf unserem neuen Heim, dem Platz der Trendels wieder.

Froh noch zwei Tage mit diesen sich selbst abfackelnden Trendelburgern verbringen zu können, brachten wir sie nach gemeinsamem Grillen und zu Bett bringen der Kids mit zum Abschlussabend bei den DPSG’lern Bierbänke ums Feuer inklusive. Leicht rührselig und „Die Ethik der Füße“ singend wurde Abschied genommen und wir machten uns unter Winken dann morgens um 4:00Uhr auf die Heimreise.

Und mit diesen geknüpften Freundschaften, schönen Erfahrungen und der neuen Lieblingsnachspeise Blaubeersuppe konnte uns nicht einmal die unzuverlässige Deutsche Bahn – sorry Paddy – die Freude über dieses Sommerlager verderben.

Profilbild von Julia
Geschrieben am:
Geschrieben von:
Funktion im Stamm:
Pfadfinder seit: