Die Legenden von Dalherda – Himmelfahrtslager 2014

CAM02082Das diesjährige Himmelfahrtslager ging vom 28. Mai bis 01. Juni. Es fand unter dem Motto „Die Legenden von Dalherda“ statt. Wir trafen uns um 16:15 Uhr am Bahnhof hier in Münden. Die Zugfahrt dauerte ~3 Stunden, und wir mussten 2 Mal umsteigen. Endlich in Schmalnau angekommen, wurden wir mit 3 Autos nach Dalherda zum Zeltplatz gebracht.

Es regnete, und wir mussten unsere Kothen im Regen aufbauen. Es waren noch 4 andere Stämme dort, wie Hettenhausen, Lumdatal, Marburg und Bad-Salz-Schlürf. Als alle Stämme die Kohten aufgebaut hatten, gab es Abendessen. Atze (unser Koch aus Lumdatal) hatte Curry gemacht. Nachdem alle aufgegessen hatten, wurden wir zum Lagerfeuer gerufen. Atze las uns die Legende vor. Es gab zwei Königreiche: Leonibus (Löwenwappen) und Avibus (Adlerkopfwappen). Danach ging jeder in sein Zelt, schlafen. Nach kurzer Zeit verstummte auch der letzte Pfadi. Ein anstrengender Tag ging zu Ende.
Am nächsten morgen durften alle ausschlafen. Doch irgendjemand klingelte mit der Essensglockeund schrie “Essen!”, sodass alle sich beeilten aus den Betten zu kommen. Als sich dann herausstellte, dass sich jemand einen Scherz erlaubt hatte, konnte keiner mehr einschlafen. Das Wetter war genauso wie gestern: Regen! Zum Frühstück gab es Brötchen mit Aufschnit. Dann wurde gespült. Nun hatte jeder noch ein bisschen Zeit für sich. Später wurden Kennenlernspiele in der Jurte veranstaltet. Danach wurde draußen etwas gespielt, während Atze mit den fleißigen Küchenhelfern das Mittagessen kochte. Zum Mittagessen nahmen alle in der Jurte Platz. Es gab Curry von gestern, mit Suppengewürz verfeinert, doch für die die mochten ebenfalls Erbsensuppe mit Speck. Nach dem Essen wurde an jeden eine Karte verteilt. Auf jeder Karte stand hinten ein Name und vorne die Identität. Jeder musste die Person finden, dessen Name hinten draufstand. Als jeder seine Karte hatte, wurden die Identitäten erklärt und gezeigt was man in den einzelnen AGs machen musste.

CAM02148Hier eine kurze Beschreibung der Identitäten: 1. Krieger, hat ein Schild und eine Pompfe, kann andere damit verletzen, 1 Leben 2. Waldläufer, hat einen Umhang und Fernwaffen, kann andere damit verletzen, 1 Leben 3. Dieb, hat eine Maske und einen Beutel um die gestohlenen Sachen zu verstauen, 2 Leben 4. Heiler, hat Heiltränke und einen Zauberstab, kann mit den Heiltränken verletzte heilen und mit dem Zauberstab jmd. Für 2 min. verzaubern ( der muss dann einem 2 min. folgen, 1 Leben

Leonibus und Avibus waren verfeindet, deshalb wurden sie in getrennte AG’s aufgeteilt. Die Krieger der Leonibus machten Schilder, die der Avibus Pompfen. Die Waldläufer der Leonibus nähten Umhänge, die der Avibus machten Fackeln. Die Diebe der Leonibus machten Beutel, und die der Avibus Masken, während die Heiler der Leonibus Zaubertränke brauten. Die Heiler der Avibus bastelten Zauberstäbe. Nach den AG’s war das Abendessen fertig. Es gab Brot mit Frischkäse und Gemüse. Nachdem alles abgespült war konnte man sich noch in der Jurte am Feuer aufhalten oder schon ins Bett gehen.

CAM02135Um 7:30 Uhr aufstehen! So begann der dritte Tag in Dalherda. Alle machten sich fertig, und trafen sich zum Frühstücken in der Essensjurte. Nach dem Frühstück hatte man Zeit zum Zähneputzen etc. um dann in die AGs zu gehen. Jeder machte genau das Gegenteil von dem, was er am vorherigen Tag gemacht hat. Nach den AGs gab es Mittagessen. Dann wurden Wettkämpfe (Leonibus vs. Avibus) veranstaltet. Es gab 4 Spiele, und Avibus gewann. Nachdem die Spiele zuende waren, war Stammesabend. Jeder Stamm kochte für sich selbst, spielte Werwolf, und verbrachte den Abend als Stamm zusammen. Jeder Stamm „reservierte“ sich einen Platz. Wir haben die Jurte genommen. Wir kochten Nudeln mit Käsesauce, und zum Nachtisch gab es Schokofondue mit Obst. Danach spielten wir Werwolf in verschiedenen Versionen. Nun war es schon spät, also machten sich alle fertig. Doch wir gingen noch in den Wald, wo Falco, Anna Lena und Caroline ihre Jungpfadfinder-Halstücher bekamen. Nun gingen wir aber doch alle schlafen.

Am nächsten Morgen fing das Geländespiel an. Es gab Frühstück und dann ging´s los! Es wurden die Spielregeln erklärt und die Burgen wurden aufgebaut. Man musste so viele Punkte wie möglich sammeln um zu gewinnen. Es machte allen viel Spaß und es ging ~ 2 Stunden. Es war Kondition, Logik und Geschick gefragt. Avibus gewann mit 20 Punkten vorsprung, doch die Königreiche mussten sich vereinen. Am Abend, mussten alle Einheiten sich etwas, für den „Bunten Abend“, zu ihrer Rolle ausdenken. Der Abend war ein Toll. Danach war Singeabend. Alle sangen bis sie müde waren. Dann gingen wir ins Bett.

Früh aufstehen, was Essen, in die Kirche gehen, Kohten abbauen und dann zum Bahnhof. Doch bevor wir gingen, wurde noch ein Feedback durchgeführt. Allen hat es gefallen, doch das Lager ging schneller zu Ende als es einem Lieb war. Nach einer langen Zugfahrt kamen wir am Bahnhof Münden an. Es war ein gutes Lager und alle freuen sich schon aufs nächste…

Gut Pfad,
Mera

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