Pfadfinderische Elemente

Kluft & Halstuch

Die Kluft ist alte Tradition und wurde vom Gründer der Pfadfinder, Baden Powell, eingeführt.
Ursprünglich diente sie dazu, dass man nicht erkennen kann, ob jemand reich oder arm ist.
Dies ist zwar heute noch so, allerdings ist die Kluft mittlerweile vielmehr eines der wichtigsten Zeichen der Pfadfinder. Sie wird auch Tracht genannt und sieht bei den verschiedenen Bünden unterschiedlich aus. Die der VCP angehörigen Stämme, hat immer eine hellgraue Farbe.
Auf einer ordnungsgemäßen Kluft gibt es nur drei Badges. Auf den meisten Zeltlagern bekommt man ein Badge, das man auf die Kluft nähen kann, als Zeichen, dass man an diesem Lager teilgenommen hat.
Ein weiteres Zeichen der Pfadfinder ist das Halstuch.
Zum einen zeigt es an, in welcher Stufe man sich befindet z.B. Wölfling, Jungpfadfinder, etc. und zum anderen legt man sein Pfadfinderversprechen mit dem Halstuch zusammen ab.


Pfadfindergesetze

Es gibt 10 Pfadfinderregeln. Diese sind nicht strengen durchsetzen gedacht, sondern mehr als Leitlinien für das jeweilige Handeln.

Die Pfadfindergesetze lauten:

  • Auf die Ehre eines Pfadfinders ist Verlass.
  • Der Pfadfinder ist Weltenbürger und tritt für die Menschenrechte ein.
  • Der Pfadfinder ist Bruder aller Pfadfinder und offen gegenüber allem Fremden.
  • Ein Pfadfinder ist sich, seinen Freunden und der Gruppe treu.
  • Der Pfadfinder übernimmt Verantwortung und weicht Schwierigkeiten nicht aus.
  • Der Pfadfinder ist ritterlich und duldsam.
  • Der Pfadfinder schützt Tiere und Pflanzen.
  • Der Pfadfinder weiß sich einzuordnen.
  • Der Pfadfinder ist immer frohen Mutes.
  • Der Pfadfinder muss seine Taten und Worte jederzeit verantworten können.

Pfadfinderversprechen

Ab der Pfadfinderstufe legt man zum Halstuch immer sein Pfadfinderversprechen ab.
Dieses ist von Stufe zu Stufe verschieden und wird mit der Zeit komplexer. Es hat für jeden eine individuelle Bedeutung, ist aber dennoch ein prägendes Merkmal der Pfadfinder.